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27.01.2012 - Verabschiedung von Kalle Schmidt

Am heutigen Freitag wurde Kalle Schmidt von der Schulleitung der Berufsbildenden Schulen 2 Aurich
verabschiedet.



Foto: Schulleiter Robert Ottens (rechts) veraschiedet Kalle Schmidt
(Bildquelle: Josef Antony)



27.01.2012 - Neue alte Stühle für die Grundschule in Westerende-Holzloog


Dass alte Sachen nicht gleich weggeworfen werden müssen, wenn der Lack ab ist, bewiesen die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Farbtechnik der BBS 2. Nach dem Motto „aus alt mach neu“ zauberten sie für die Grundschulkinder der Grundschule Westerende-Kirchloog aus 20 abgenutzten Holzstühlen neuwertige, mit fantasievollen Motiven versehene Sitzgelegenheiten.

Unter der Anleitung ihrer Fachlehrerinnen Hilke Heeren und Susanne Dirks ließen die Berufsfachschüler ihrer Kreativität freien Lauf, mit einem Ergebnis, über das sich die Grundschüler aus Westerende sehr freuen. Abgesehen von den kindgerechten bunten Farben üben die Stühle durch die Tier- und Zahlenmotive einen besonderen Reiz auf die Kinder aus.

„Die Jungen und Mädchen zeigten sich ganz begeistert von ihren restaurierten Sitzmöbeln, alle wollten nur noch auf den neuen Stühlen sitzen“, sagte Susanne Dirks. Aber auch die Berufsfachschülerinnen und -schüler hatten viel Freude an dieser Aufgabe, die ihnen fachliches Können und Gestaltungsfähigkeit abverlangte. Dass sich hinter dem eher spröden Arbeitsthema „Bearbeitung nichtmetallischer Untergründe“ so viel Spaß verbirgt, empfanden die jungen Maler als wichtige Erfahrung in ihrer fachpraktischen Ausbildung. „Solche außergewöhnlichen Arbeiten, die einen Bezug zur Alltags- und Gebrauchswirklichkeit haben, sind von unschätzbarem fachpädagogischem Wert,“ erklärte Fachpraxislehrerin Hilke Heeren. Sie lobte den Enthusiasmus und die Motivation ihrer Schülerinnen und Schüler, die durch ihre fachlich überzeugende Arbeit den Erstklässlern in Westerende-Kirchloog eine große Freude bereitet haben.




Foto:
Stolz präsentieren die jungen Maler der Berufsfachschule Farbtechnik der BBS 2 Aurich die kreativ restaurierten Holzstühle für die Grundschüler der Grundschule Westerende-Kirchloog.




27.01.2012 - Hamburg - Das Tor zu Welt und zum Beruf

Für die 24 Schüler der Berufsfachschule Metallbau an den BBS 2 Aurich war die Berufsinformationsfahrt neulich nach Hamburg ein prägendes Erlebnis. Ziel des Schulausflugs in die Großstadt war der Besuch verschiedener Betriebe aus ihrem Berufsfeld wie beispielsweise die weltweit führenden Gabelstaplerwerke STILL und ein Unternehmen der Metall- und Lasertechnik . Als ein besonderes Highlight erwies sich dabei der Besuch der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt (SLV). In diesem führenden Unternehmen auf dem Hamburger Elbcampus lernten die jungen zukünftigen Fachkräfte die Welt des Schweißens auf höchstem Qualitätsniveau kennen. „Unsere Schüler waren von den hochmodernen Schweißtechniken sehr beeindruckt und begeistert.“, so Fachlehrer Wolfgang Bünting. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Metall-Innung Aurich-Leer konnten die Jugendlichen aus Ostfriesland ihren berufsbezogenen Ausflug auch auf den kulturellen Bereich ausdehnen. So nahmen sie die Gelegenheit wahr und genossen einige der interessanten Kulturangebote Hamburgs. Im Unterricht setzten sich die Schüler intensiv mit den Eindrücken und Informationen, die sie bei der Exkursion erhielten, auseinander.



Foto: Die jungen angehenden Metallbauer der BBS 2 Aurich hielten mit ihren Fachpraxislehrern Wolfgang Bünting (links) und Christjan Saathoff in Hamburg die Fahne des Metallhandwerks hoch.



27.01.2012 - Metallbauer der BBS 2 Aurich zu Dübelprofis ausgebildet

Nur was lange hält, ist wirklich gut – Regelkonforme Dübelmontage nach DIBt
20 angehende Gesellen der Metallbautechnik wurden an den BBS 2 Aurich mit dem „Sachkundenachweis Befestigungstechnik“ für ihre guten Leistungen belohnt. In einem modular aufgebauten Seminar erlernten die Auszubildenden die regelkonforme Montage von Dübeln, gleich ob Schwerlastanker aus Stahl, Injektionsdübel, Verbundanker oder Nylondübel. Die Unterweisung in der modernen Befestigungstechnik war auf die Problemlösungen der Anwendungen in der Metallbautechnik zugeschnitten. An speziellen Montagewänden führten die künftigen Konstruktionstechniker praktische Übungen durch. „Die Montage von Dübelverankerungen gehört zu den Pflichtinhalten der Berufsausbildung des Metallbauers“, sagte Studienrat Heinrich Ubben, der die Schulungsmaßnahme leitete.

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) schreibt für die Befestigungstechnik als oberste Bauaufsichtsbehörde vor, dass Kompetenzen durch entsprechende Schulungs- oder Ausbildungsmaßnahmen in Theorie und Praxis zu erwerben und nachzuweisen sind. „Mit dem entsprechendem Wissen können Handwerker nicht nur Kosten reduzieren, sondern sie befinden sich rechtlich auf der sicheren Seite“, betonte Ubben anlässlich der Übergabe des Sachkundenachweises Befestigungstechnik.

Obwohl der Dübel zum täglichen Werkzeug des Handwerks gehört, sei die Befestigungstechnik bislang nicht überall fest in der Aus- und Weiterbildung der Handwerksberufe verankert. „Hier liegt der Ansatz des Kompetenzzentrums Befestigungstechnik der BBS 2 Aurich sich als Partner des Handwerks zu engagieren“, erklärte Studienrat Heinrich Ubben. Er selbst wurde beim führenden Befestigungsspezialisten Fischer zum Trainer qualifiziert, sodass er nun sein profundes Fachwissen den Kursteilnehmern weitergeben kann.

Bestandteil der Befestigungsseminare sind Informationen über Baustoffe, Bohrverfahren, Montage, Bauteile, Belastungen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sowie im gewerkespezifischen Teil die Anforderungen an die Monteure zur regelkonformen Montage von Dübeln. Schwerpunkte in der Fachstufe für die Metallbauer sind beispielsweise die regelgerechte Befestigung von Geländern, Markisen, Stahlkonstruktionen, Tür- und Toranlagen sowie Vordächern.


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Der angehende Geselle Christoffer Krull fertigte in seinem Ausbildungsbetrieb zwei Montagewände, an der die Seminarteilnehmer die sachgerechte Dübelmontage durchführten.



20.01.2012 - Erste Schritte in die Arbeitswelt der Lasertechnik
Informationsveranstaltung der Berufsfachschule Lasertechnik an den BBS 2 Aurich


Die 18 angehenden lasertechnischen Assistenten der Abschlussklasse der Berufsfachschule Lasertechnik an den BBS 2 Aurich blicken mit großer Erwartung ihrem Praktikum in führenden Firmen außerhalb Ostfrieslands entgegen. Sie werden demnächst sechs Wochen lang in weltweit renommierten Wirtschaftsunternehmen ihr Fachwissen erweitern und erste Berufserfahrungen im Bereich der lasertechnischen Entwicklung, Produktion und Anwendung sammeln können. „Das Betriebspraktikum ist der erste Schritt unserer Schülerinnen und Schüler in die Arbeitswelt, wo sie ihre in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse in Forschungslaboren und Produktionsanlagen professionalisieren“, erklärte Studienrat Ingo Beening, Teamleiter der Berufsfachschule Lasertechnik an den BBS 2 Aurich. Er schließe nicht aus, dass einige seiner Schülerinnen und Schüler schon mit einem Arbeitsvertrag aus dem Praktikum in die Schule zurückkommen, was in den vergangenen Jahren nicht selten vorgekommen sei, so Beening. Seit Einführung der bundesweit einmaligen Berufsfachschule Lasertechnik an den BBS 2 vor elf Jahren absolvierten mehr als 150 Schülerinnen und Schüler mit großem Erfolg ein Betriebspraktikum. Viele von ihnen erhielten nach Beendigung ihrer Ausbildung in ihrem Praktikumsbetrieb auch einen sicheren Arbeitsplatz. Ingo Beening wies auf die hervorragenden Berufschancen im Bereich der Lasertechnik hin. Zahlreiche ehemalige Absolventen der Berufsfachschule Lasertechnik seien heute in guter Stellung in ihrem ehemaligen Praktikumsbetrieb tätig.
Michelle Becker freut sich schon sehr auf die Praktikumsphase, die ein fester Bestandteil der Ausbildung zum Lasertechnischen Assistenten ist. „Endlich können wir unsere theoretischen Kenntnisse in der realen Arbeitswelt anwenden und für unseren zukünftigen Beruf wichtige Erfahrungen sammeln“, so die angehende Lasertechnische Assistentin, die ihr Praktikum in Hannover absolvieren wird. Ihren Mitschüler Dominik Rotter, der seine Praktikumsstelle seiner Faszination für Disco-Laser-Shows verdankt, zieht es dagegen in ein Laser-Show-Unternehmen in der Nähe von Stuttgart.
Am 24. Januar findet um 18.30 Uhr an der Berufsfachschule Lasertechnik der BBS 2 Aurich eine Informationsveranstaltung über die Ausbildung zum staatlich geprüften lasertechnischen Assistenten statt. Wer Interesse an dieser zweijährigen Ausbildung mit herausragenden Berufsaussichten hat, ist herzlich dazu eingeladen.

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Ungeduldig und voller Erwartung blicken die hochmotivierten angehenden Lasertechnischen Assistenten der Berufsfachschule Lasertechnik der BBS 2 Aurich ihrem mehrwöchigen Betriebspraktikum jenseits der ostfriesischen Grenzen entgegen.



19.01.2012 - Veranstaltungen der „Auricher Wissenschaftstage“

Zum ersten Mal finden in diesem Jahr die Veranstaltungen der „Auricher Wissenschaftstage“ abwechselnd sowohl in der Aula der BBS als auch im Güterschuppen statt.


Di, 07.02., 19.00 Uhr

Eröffnungsveranstaltung: Sparkasse Aurich-Norden, Kundenhalle
Grußrede: David McAllister, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen
„Stella Nova-Experimentiershow“ – Prof. Dr. Christian Enss, Kirchoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg
„Was bedeutet der Klimawandel in den Polarregionen für uns?“ – Prof. Dr. Karin Lochte, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung


Do, 09.02., 19.30 Uhr

Aula der BBS: „Unsere Böden – die Haut der Erde“ – Prof. Dr. Karl Stahr, Universität Hohenheim


Fr., 10.02., 19.30 Uhr

Aula der BBS: „Placeboeffekte – warum Therapien ohne Wirkstoff helfen“ - Prof. Karin Meissner, Dr. Niko Kohls, Ludwig-Maximilians-Universität München


Do., 16.02., 19.30 Uhr

Güterschuppen: „Gianlorenzo Bernini – Künstlerfürst und Anarchist“, Jun. –Prof. Dr. Arne Karsten, Bergische Universität Wuppertal


Fr., 17.02., 19.30 Uhr

Güterschuppen: „Wie das Gehirn Neues lernt“, Prof. Dr. Mark Greenlee, Universität Regensburg


Fr., 24.02., 09.00 Uhr

Güterschuppen: „Stipendiatinnen und Stipendiaten berichten von ihren Aufenthalten in wissenschaftlichen Instituten“, Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums der BBS 2 Aurich und des Gymnasiums Ulricianum


Fr., 24.02., 19.30 Uhr

Aula der BBS: „Schwarmintelligenz“, Prof. Dr. Jens Krause, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin


Fr., 01.06., 19.30 Uhr

Güterschuppen: „Der mündige Bürger und sein Staat. Wer verantwortet was?“ – Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler, ethikzentrum der Universität Jena



20.12.2011 - Besuch in einer versunkenen Welt
Lehrerfortbildung im rheinischen Braunkohlerevier

Eine Fortbildung der besonderen Art erlebten 23 Lehrkräfte der Berufsbildenden Schulen 2 Aurich, als sie sich im rheinischen Braunkohlerevier einen Eindruck von dem berühmten Tagebau Garzweiler verschafften. Gemischte Gefühle rief die riesige mondähnliche Kraterlandschaft bei den Berufsschullehrern aus Aurich hervor, die von den zerstörerischen Eingriffen der Menschen in eine uralte Natur- und Kulturlandschaft zeugt. Bislang fielen bereits 12 Dörfer der Abbaggerung zum Opfer, weitere werden folgen, und fast 8000 Einwohner wurden im Zuge des Braunkohleabbaus umgesiedelt. Die Braunkohle, die in den vergangenen 30 bis fünf Millionen Jahren aus Wäldern und Mooren in der Niederrheinischen Bucht entstand, wird heute als begehrter und wertvoller Rohstoff in großen Kraftwerken zur Energiegewinnung verfeuert.

Um sich ein Bild von der Energieerzeugung in dieser Region zu machen, besichtigten die BBS 2-Lehrerinnen und Lehrer das weltweit größte Braunkohlewerk in Niederaußem, wo täglich 80 000 Tonnen Braunkohle verbrannt werden. Aber nicht nur die Stromerzeugung aus Braunkohle und deren Folgen stand auf dem Programm der Fortbildungsreise, sondern auch die Energiegewinnung durch Hausmüll und die damit verbundene Technik. Bei ihrem Besuch in einer der größten Hausmüllverbrennungsanlagen Deutschlands erfuhren die BBS 2-Lehrkräfte, dass bereits über 10 000 Haushalte der Millionenstadt Köln ihren Strom aus der Verbrennung von Hausmüll beziehen.

Darüber hinaus wird die Industrie durch diese Verbrennungsanlage mit Fernwärme versorgt. Oberstudienrat Josef Antony, der die interessante Fortbildung für seine Kolleginnen und Kollegen organisiert hatte, zeigte sich auch beeindruckt von dem logistischen System. „Da der gesamte Mülltransport nicht mehr über das Straßennetz gewährleistet werden kann, verfügt die Anlage sogar über einen eigenen Gleisanschluss mit einem Entladebahnhof“, so der Physiklehrer. In konstruktiven Fachgesprächen standen die Energieexperten den kritischen Fragen ihrer Gäste von den Berufsbildenden Schulen 2 aus Aurich zur Abgasreinigung und Messkontrolle Rede und Antwort.

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Die Lehrkräfte der BBS 2 Aurich informierten sich im Rahmen ihrer Fortbildung im rheinischen Braunkohlerevier über die ökologischen Folgen des Braunkohleabbaus und die Energieerzeugung durch die Verfeuerung dieses wertvollen Rohstoffes. In wenigen Jahren werden die Ressourcen aufgebraucht, die sich über Millionen Jahren entwickelt haben.




12.12.2011 - Viertklässler an den Berufsbildenden Schulen 2

„Was will ich einmal werden?“. Diese Frage stellt sich nicht erst nach dem Schulabschluss, sondern die meisten Kinder beschäftigen sich schon früh mit ihrer späteren Berufswahl.

Um ihnen einen Einblick in die vielseitige Berufswelt zu geben, lud jetzt die BBS 2 die Viertklässler der zwölf Auricher Grundschulen zu einem Schnuppertag an den Berufsbildenden Schulen ein. Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Fachbereichen der BBS2 nahmen gemeinsam mit ihren Lehrkräften die kleinen neugierigen Gäste unter ihre Fittiche und führten sie in die interessante Arbeitsweise der unterschiedlichen handwerklichen Berufe ein. So fertigten sie gemeinsam im Bereich Bautechnik Schmuckschatullen an, in der Abteilung für Holztechnik bastelten sie Teelichthalter und in der Metalltechnik-Werkstatt stand die Herstellung einer Metallrose auf dem Programm. Während sie mit großer Hingebung bei den Malern die Stempeltechnik erlernten, durften sie in der PTA-Schule Salben und Pfefferminzplätzchen herstellen und im Gartenbau-Bereich Adventskränze binden und dekorieren.

Lucas Hinrichs aus Walle war begeistert von seinem Einsatz in den Bereichen Farbtechnik und Hauswirtschaft. „Wir haben ganz leckere Plätzchen gebacken, und das Spülen hat auch viel Spaß gemacht“, berichtete der Neunjährige und zeigte stolz das Tütchen mit den selbst gebackenen Weihnachtskeksen. Auch Anna Janssen war fasziniert von den künstlerischen Ergebnissen der Tupftechnik, die sie unter der Anleitung der BBS-Schüler erlernte. „Das gefällt mir hier sehr gut, weil man tupfen und nicht malen muss“, meinte sie.
Die Lehrkräfte teilen die Begeisterung der Grundschülerinnen und -schüler. „Die Freude und Motivation der Kinder bestätigen uns, dass dieses Projekt seine Fortsetzung finden sollte“, sagte Studienrätin Monika Labohm, die die Schnuppertage für die Grundschulen organisierte. Man müsse frühzeitig das Interesse der Kinder an Beruf und Arbeitswelt durch aktives Einbeziehen in die berufliche Lebenswirklichkeit wecken und wachhalten, so die Fachlehrerin für Bautechnik und Sonderpädagogik an den BBS 2.

Auch Sabine Michaelis-Hauke, Lehrerin an der Grundschule Walle, hält eine frühe Berufsorientierung für sinnvoll. Besonders für Mädchen sei es wichtig, schon früh Einblicke in das vielfältige Angebot der handwerklichen Berufe zu erhalten, damit ihr Interesse auch an technischen Berufen geweckt werden könne, sagte die erfahrene Pädagogin. Neben dem Einblick in die Arbeitswelt und dem kognitiven Lernzuwachs hebt ihre Kollegin Susanne Wiebelhaus besonders die handwerklich-praktischen Erfahrungen, das selbständige Arbeiten und den Umgang mit älteren Schülern hervor, die für den Erfolg des Projektes stehen. Insgesamt nahmen 9 Grundschulen mit 14 Klassen mit insgesamt 260 Schülerinnen und Schülern das Angebot der BBS 2 an.


Foto:

1. Eike Gerken von der Finkenburg-Schule und Cedric Ihben aus Walle (links) sind ganz vertieft in ihre Arbeit, denn das Schmuckkästchen soll bis Weihnachten fertig werden.


2. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der Berufsbildenden Schulen bilden ein gutes Team. Mit großer Freude und Begeisterung widmen sie sich ihren kleinen Kunstwerken.



Riesenbeifall für das “Wilde Shamrock Touring Theatre “ am Beruflichen Gymnasium

Wieder einmal sorgten die Schauspieler des „Wilde Shamrock Touring Theatre“ aus Dublin für eine unvergessliche Sternstunde im Schulalltag des Englischunterrichts am Beruflichen Gymnasium der BBS Aurich. Von der humorvollen und geistreichen Aufführung des Stücks „The Life and Times of William Shakespeare“ zeigten sich die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs am vergangenen Freitag restlos begeistert. Mit geringem bühnentechnischem Aufwand, dafür aber mit überzeugender Mimik, Gestik und Sprache zogen Vincent Moran (gleichzeitig Company Direktor), Elijah Egan, Aidan Keane und Maeve Curry ihr junges Publikum in ihren Bann.

Die vier Schauspieler aus Irland boten den Oberstufenschülerinnen und –schülern einen spannenden und informativen Einblick in das Leben und Werk William Shakespeares, eine Thematik, die auch Teil des Englischunterrichts ist. Allerdings brachten die „Actors“, allesamt versierte und professionelle Sänger und Musiker, diesen historischen Stoff aus der berühmt-berüchtigten Epoche Englands den Zuschauern auf lockere, unkonventionelle Weise näher. Dabei bezogen sie das Publikum häufig mit Witz und Charme in ihre Zeitreise ein, traten in den Dialog mit den Schülern und gaben eine Einführung in die politischen, künstlerischen und gesellschaftlichen Eigenheiten des Elisabethanischen Zeitalters. „Das war eine der besten Englischstunden, die ich bislang erlebt habe“, schwärmte Samuel Orschlet, Schüler aus dem 12.Jahrgang. Das Stück sei so hinreißend und fesselnd gewesen, dass die englische Sprache als Fremdsprache überhaupt nicht wahrgenommen wurde. Auch für seine Mitschülerin Hanna Pusch war die Aufführung ein Erlebnis, das ihr die englische Sprache und Geschichte näher brachte. „Dank dieser Theaterdarbietung weiß ich nun sehr viel mehr über Shakespeare und seine Zeit, als ich durch trockene Textarbeit erfahren hätte“, bestätigte die angehende Abiturientin.

Foto: Unter dem neuen Namen „Wilde Shamrock Touring Theatre“ gastierte auch dieses Jahr wieder das Ensemble des bekannten „Irish Actors Theatre Company“ aus Dublin an den Berufsbildenden Schulen Aurich, wo sie die Oberstufenschülerinnen und –schüler mit einer spannenden und humorvollen Darbietung in die Zeit Shakespeares entführten.


05.12.2011 - Unterrichtsqualität im Focus

An den Berufsbildenden Schulen 2 Aurich ist nun das erste Modul im Rahmen des Niedersächsischen Konzepts zur Verbesserung der Unterrichtsqualität angelaufen. Die Teilnahme an dem Angebot der Landesschulbehörde war zuvor mit einem qualifizierten Votum durch die Gesamtkonferenzen beschlossen worden.

In Kooperation mit den BBS 1 Wilhelmshaven eröffneten 35 Lehrkräfte den zweijährigen Prozess. Das Konzept steht für eine systematische Verbesserung der Unterrichtsqualität. In der Fortbildungsmaßnahme werden die Lehrkräfte in den Bereichen Methodik, Teamentwicklung, Lerntechniken und soziale Trainingsschwerpunkte geschult. Dabei werden spezielle Basistrainings für die Schülerinnen und Schüler geplant und der eigene Unterricht an das Konzept angepasst. Die Maßnahme dient der Profilbildung und stärkt das selbstverantwortliche und selbstgesteuerte Lehren und Lernen an den Schulen und reiht sich nahtlos in eine Reihe von Fortbildungsmaßnahmen ein, die in allen Schulformen in ganz Niedersachsen eingeführt werden.



Foto: Die BBS 2 Aurich setzt sich für die systematische Verbesserung der Unterrichtsqualität ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulung zeigen hohe Motivationskraft und Engagement im Dienste ihrer Schule.



24.11.2011 - Bilder von Schülern der BBS 2 in Florenz



Videomitschnitt - "Schüler bei der Arbeit"




22.11.2011 - „Orange Service“-Team der BBS 2 hilft Auricher Grundschule bei Verbesserung des Schulnetzwerks

Nach vier Wochen ist es jetzt so weit: Mit großem Erfolg meisterte das siebenköpfige „Orange-Service“-Team der BBS 2 seinen Kundenauftrag, in der Auricher Lamberti-Schule die Computer grundschulgerecht einzurichten und die Schulrechner in ein Netzwerk, das rund 50 Computer umfasst, zu integrieren. Die Schülerfirma „Orange Service“ ist eine Schülergenossenschaft, die von den Raiffeisen-Volksbanken unterstützt wird. Ziel des Projektes ist es, Schüler wirklichkeitsnah in das Wirtschaftsleben einzuführen, indem sie unter der fachlichen Betreuung von Lehrkräften eigene Dienstleistungsunternehmen führen.

Die Schüler des Beruflichen Gymnasiums der BBS 2 mit dem Schwerpunkt Informationstechnik richteten auf Wunsch der Lehrerschaft der Lamberti Grundschule auch ein optionales WLAN-Netzwerk ein, das den Lehrkräften ermöglicht, private Notebooks schnell und einfach in das Schulnetz zu integrieren. Auch den Filterserver für Webseiten, welche vom Schulnetz aus aufgerufen werden können, optimierten die jungen Nachwuchsunternehmer. „Denn der Jugendschutz ist gerade in einer Schule von immenser Wichtigkeit, da Kinder und Jugendlichesehr sehr findig in der Überwindung von Filtern und Sperren sind“, betonte Jascha Fuchs, der den 13. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums besucht und „Orange Service“ als aktives Genossenschaftsmitglied angehört. Mit ihren fundierten Fachkenntnissen im Bereich der Informationstechnik, die teilweise über den Unterrichtsstoff hinausgehen, haben sich die „Orange Service“-Genossenschaftler bereits einen guten Namen unter ihren Kunden gemacht, die sie professionell bei computertechnischen Problemen betreuen. Für Christoph Söhngen, Vorstandsvorsitzender von „Orange Service“, sind ihre eigenen Insiderkenntnisse als jugendliche Nutzer des Netzes von großem Vorteil. „Im Gegensatz zu großen Firmen kennen wir die Schlupflöcher im Internetbereich, die die Jugendlichen benutzen, und so können wir Schulnetzwerke auch mit unseren Methoden preisgünstig schützen“, so der Abiturient.

Die Lamberti Grundschule wurde auf die Dienstleistungen der BBS 2-Schülergenossenschaft durch deren Messeauftritt auf dem „Tag der Niedersachsen“ aufmerksam, wo die Schüler ihren erfolgreichen „Stromspar-Pc“ vorstellten. Johannes Coesfeld, Konrektor und Beauftragter für Computer an der Lamberti-Schule, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Service der Schülergenossenschaft. „Die Schüler haben sehr gute Arbeit geleistet, waren sehr fleißig, kompetent und engagiert“, lobte ihr Auftraggeber.
Christoph Söhngen wies darauf hin, dass sich die kleine Schülerfirma über jeden Kundenauftrag freut. (Kontakt: 04941 – 7390843)




Foto:
Das „Orange Service“-Team mit seinem zufriedenen Kunden Johannes Coesfeld, Konrektor und Beauftragter für die Computer an der Lamberti-Grundschule in Aurich.
(von links: Johannes Coesfeld und seine Kollegin Siebels von der Lamberti-Schule mit Jascha Fuchs, Pascal ter Haseborg, Thomas Hauschild, Simon Neblich und Christoph Söhngen von „Orange Service“ der BBS 2)



22.11.2011 - Eröffnung des Kompetenzzentrums für Elektrowerkzeuge an den BBS 2 Aurich

Eine innovative, moderne Berufsausbildung erfordert Materialien und Medien auf dem neuesten technologischen Stand. Durch die Kooperation mit der Firma Bosch Power Tools ist die BBS 2 Aurich eines der bundesweit 15 Kompetenzzentren für Elektrowerkzeuge (das einzige im nordwestdeutschen Raum) und verfügt damit nun über die modernsten Elektrowerkzeuge, die insbesondere den Schülerinnen und Schülern bei der Ausbildung in den Bereichen Metallbau-, Holz- und Bautechnik und Farbtechnik und Raumgestaltung zugutekommen. Hier lernen sie den fachgerechten Umgang mit den hochleistungsfähigen Bohrmaschinen, Bohrhämmern, Schlag- und Akkuschraubern, Sägen und Schleifmaschinen, mit deren Hilfe sie nahezu jeden Werkstoff bearbeiten können.
Dr. Frank Puchert, Erster Kreisrat des Auricher Landkreises, begrüßte die enge Zusammenarbeit der BBS 2 mit dem renommierten Weltunternehmen. „Das Großunternehmen stellt sich seiner Verantwortung, indem es für den Wissenstransfer sorgt und Lehrmedien zur Verfügung stellt“, begrüßte Puchert das Engagement der Firma Bosch für eine Optimierung der Berufsausbildung der Jugendlichen. Er hob den persönlichen Einsatz des Leiters des Kompetenzzentrums, Studienrat Heinrich Ubben, hervor, der die notwendigen Kontakte zu Bosch herstellte und dem es maßgeblich zu verdanken ist, dass die BBS 2 auch in diesem Ausbildungsbereich eine Vorreiterrolle in der Region einnimmt. Auch Oberstudiendirektor Robert Ottens, Schulleiter der BBS 2, betonte das fruchtbare Zusammenwirken zwischen Berufsbildenden Schulen und den Unternehmen und verwies auf die Dienstleistungsfunktion der Schule für die regionale Wirtschaft. „Die berufsbildenden Schulen sind nicht nur für die Berufsvorbereitung und Erstausbildung zuständig, sondern sie sind auch ein kompetenter Fortbildungs-Partner für gestandene Profis mit Berufspraxis“, sagte Ottens. Nur gemeinsam könne man dem Fachkräftemangel entgegenwirken, so der Schulleiter der BBS 2.
Die erweiterte Ausstattung mit handgeführten Elektrowerkzeugen ermöglicht es den BBS 2 Unterricht zu Wissensbereichen anzubieten, in dem sich seit Jahren eine „kleine Revolution“ hinsichtlich der Neuentwicklungen und der Produktivitätssteigerung abspielt.
Der richtige, professionelle Umgang mit diesen Werkzeugen wird dabei immer wichtiger und ist ein gemeinsames Anliegen gewerblicher Berufsschulen und aller Hersteller hochwertiger Elektrowerkzeuge.
Lothar Bollmus von Bosch Power Tools bot eine beeindruckende praktische Demonstration der Elektrowerkzeuge. Dazu gehörten die Einsatzmöglichkeiten von Multi Construction Bohrern und Stichsägeblättern, mit denen man Stein, Metall und Holz mühelos durchbohrt bzw. durchsägt.



Foto: Fabian Loh, Schüler der Berufsfachschule Metallbautechnik, demonstrierte vor einem interessierten Publikum die Effizienz der modernsten Elektrowerkzeuge, die dem neuen Kompetenzzentrum der BBS 2 zur Verfügung stehen.



Foto: Erwin Ritz und Lothar Bollmus von Bosch Power Tools verliehen dem Schulleiter der BBS 2 Aurich, Oberstudiendirektor Robert Ottens, und Studienrat Heinrich Ubben im Rahmen einer Eröffnungsfeier den offiziellen Status eines „Kompetenzzentrums für Elektrowerkzeuge“ (von rechts)



22.11.2011 - Sebastian Beil, Absolvent der BBS 2, ist 1. Landessieger und 2. Bundessieger im Bereich Metallbau

Sebastian Beil aus Aurich wurde Landessieger beim Leistungswettbewerb des niedersächsischen Handwerks und letzte Woche als bundesweit zweitbeste Nachwuchskraft im Bereich Metallbau des deutschen Handwerks ausgezeichnet. Seine Lehrkräfte, die ihn im Bereich Metallbautechnik an den BBS 2 unterrichtet und damit auch - gemeinsam mit seinem Ausbildungsbetrieb „Mechanic Anlagenbau Aurich“ - zu seinem beruflichen Erfolg beigetragen haben, sind sehr stolz auf die Leistungen ihres ehemaligen Schülers.

Von den insgesamt 68 besten Gesellen Niedersachsens, die dieses Jahr aus dem Leistungswettbewerb des Handwerks auf Landesebene als Sieger hervorgingen, kommen dieses Jahr alleine 19 erfolgreiche Junghandwerker aus Ostfriesland.

Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Ostfriesland, Peter-Ulrich Kromminga, und Kammerpräsident Horst Amstätter, hoben in ihren Gratulationsreden die hohe Ausbildungsqualität der ostfriesischen Ausbildungsbetriebe und der Berufsbildenden Schulen hervor.




Foto:
Sebastian Beil, ehemaliger Schüler der BBS 2 Aurich, ist nicht nur Kammersieger des ostfriesischen Handwerks, sondern er wurde auf niedersächsischer Landesebene als bester und auf Bundesebene als zweitbester Metallbauergeselle ausgezeichnet.




 

Am Schulzentrum 15
26605 Aurich - Tel.: 04941/925202 - Fax: 04941/925277
Sekretariat@bbs2-aurich.de






Heute fand die Verabschiedung der beiden Schülerinnen Imke Meenken (Fachgymnasium der BBS II Aurich) und Simone Heyen (Gymnasium Ulricianum) statt. <mehr>
Weitere Informationen: <mehr>


Die Abiturienten und Abiturientinnen des Fachgymnasiums der BBS 1 und BBS II Aurich feierten in der Auricher Stadthalle ihren Erfolg. <mehr>


Die EWE erwies sich den BBS II gegenüber erneut als großzügiger Bildungssponsor <mehr>


„Orange Service“, die Schülergenossenschaft der BBS II, hat jetzt auch offiziell die Bestätigung bekommen, dass sie als wirtschaftliches Unternehmen erfolgreich <mehr>


Unter dem Projektmotto „Dienstleistung“ boten die 20 Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse der Berufsfachschule Ernährung und Hauswirtschaft <mehr>


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